Jugendlager 2005


 

Am Morgen des 30. Septembers 2005 lagen dichte Nebelschwaden über dem Echtzer See. Noch war die Welt in Ordnung und niemand ahnte, welch schreckliches Schicksal über den See hereinbrechen sollte.

 

Punkt 17:00 Uhr war es soweit, das Unheil nahm seinen Lauf. Man nannte sie auch die Jugendgruppe des DUC 1977 e.V.!

Ein Sturm kam über den See und dichte Gewitterwolken zogen auf, als man hörte, dass das Jugendlager stattfand. Den Bewohnern des Campingplatzes graute es und sie flüchteten in die nahe liegende Kneipe, wo sie sich vom ersten Schock erholen mussten.  Doch es nützte alles nichts, denn als die ersten Jugendlichen am Wohn-wagen eintrafen, klarte der Himmel wie von Geisterhand geschoben auf und weiche Sonnenstrahlen erwärmten die Gemüter.

 

Als endlich alle Banausen anwesend waren, begann auch schon der Chefkoch (Mr. Hunger) persönlich uns ein Festmahl zu bereiten. Es gab mehr oder weniger knusprige Bratkartoffeln. Naja, das einzig knusprige war bei diesem Abendmahl wohl das Porzellan :-).

Nach dem Abwasch ging es dann auch schon für die ersten Pressluftjünger ins wohl-verdiente Nass. Neptuns Reich lies keine Wünsche offen, statt Wale gab es Aale, es gab auch echte Hechte, nun leck mich doch am A****, es gab sogar einen Barsch.

 

Nach einem gemütlichen Beisammensein und zu vorgerückter Stunde, wurde die Nachtruhe durch unseren Drill-Master befohlen.

 

Nach einer viel zu kurzen und für manch einen nassen Nacht, wurde das Frühstück (endlich) zubereitet.

Für diesen Morgen stand ein Frühstück a la Hürtgen auf der Speisekarte. Es gab frische Brötchen, Rührei und diversen Aufschnitt, sowie Kaffee und Kakao.

Frisch gestärkt, war man nun wieder bereit, Neptuns Reich unsicher zu machen. Sascha und Roland gaben wieder einmal ihr bestes, die Kidis (und auch Mark) in Sachen tauchen, glücklich zu machen.

Nach eins, zwei, drei ganz vielen Tauchgängen, war es auch schon wieder einmal Zeit fürs Mittagessen.

Dieses Gericht wurde diesmal von Suppenkasper persönlich kreiert. Es sorgte für doppelt soviel Auftrieb und auch Luftblasen beim Tauchen. Das Teufelszeug schimpft sich auch „Texanischer Feuertopf“. Angerichtet wurde dieses Festmahl an Würstchen a la schnibbel.

 

Nachdem sich die Rackerbande den wohlverdienten Mittagsschlaf verdient hatte (den jedoch niemand außer Gaby in Anspruch nahm), wurde es langsam schon Zeit, sich sittlich, selig und moralisch auf das Abendessen vorzubereiten.

Chef dé Grill und seine Crew heizten, auch wenn recht mühselig, die Kohle an, so dass wir mehr oder weniger fertig gegrillte Sachen auf den Tellern liegen hatten.

 

Nachdem unser Teddy-Bär feucht fröhlich diniert hatte, genoss er über den ganzen Abend bis in die frühen Morgenstunden, ein nieder bayrisches Erfrischungsgetränk, gemessen an den Dimensionen eines Hofbräuhauses.

 

Gegen 23:00 Uhr stand die traditionelle Nachtwanderung auf dem Plan. Für unsere Jüngsten sollte es ein unvergessliches Erlebnis werden. Doch der Schuss ging (im wahrsten Sinne des Wortes) nach hinten los. Und somit war unser Chefkoch der einzige der sich in die Hose machte, weil Sascha und Roland uns erschreckt hatten.

Unser Drill-Master läutete pünktlich wie immer zur Nachtruhe.

 

Früh morgens weckte er uns charmant wie immer auf seine Art und Weise in einem sanften Ton (wie z.B. „...morgen Ihr Luschen…“ oder „…Kompanie aufstehen…“). Eine solch schöne aber auch kurze Nacht, hinterließ natürlich auch ihre Spuren. Dem entsprechend ruhig viel auch das Frühstück aus („…spreche nicht so laut, mein Kopf…“).

 

Für heute standen keine Tauchgänge mehr auf dem Plan. An erster Stelle stand natürlich das Aufräumen der Kojen (Wohnwagen und DLRG-Gebäude), dass von unserm Drill-Master und seiner Crew überwacht wurde.

Nachdem alles pikobello in Ordnung gebracht wurde, durften die Eltern ihre Sprösslinge auch schon wieder aus dem Bootcamp abholen.

 

Alles in Allem war das Wochenende wieder mal eine gelungene Aktion und wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr.

 

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle die zum erfolgreichen Ablauf dieses Wochenendes beigetragen haben.

 

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

 

Roland, Mark und Timo

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